Schauen ohne zu sehen.

Tag ein Tag aus, immer das gleiche Spiel. Unzählige Male läuft man am Spiegel vorbei und unzählige Male schaut man hinein. Liegen die Haare? Mein Gott, was sind das für Augenringe? Oder auch, bitte nicht schon wider so ein Pickel. In den Spiegel hinein schauen heißt nicht zwangsläufig auch sehen. Das Leben ist so, nennen wir es Mal, Beschäftigungsreich, dass man es gar nicht wirklich wahrnimmt, was man da sieht. Auf einmal fällt einem doch das eine oder andere auf, Tränensäcke, dunkle Augenringe, Falten, wohin man auch blickt. Frauen sind wesentlich stärker betroffen als Männer. In unserer Gesellschaft gilt ein Schönheitsfehler, ich nenne es interessante Merkmale, schon sehr Negativ. Damit sind den Einreibemitteln und den anderen Tinkturen, Tür und Tor geöffnet. Muss man sich das antun? Ist es denn nicht besser seinen Partner so zu sehen, wie er wirklich aussieht?

Das Moto müsste heißen, zusammen älter werden. Sich nicht an die Schönheitsvorgaben zu stören, die uns aufgetischt werden, um der Jugend hinterher zu jagen. Man sollte sich selbst einmal vor dem Spiegel mit einem Ehrlichen und mit einem offenen Blick, anschauen. Da wird einem sehr schnell deutlich das, dass was man da sieh auch nicht so prickelnd ist.

Es ist doch der Kopf, der, im Gedanken, Jung bleibt.

Natürlich kann fast jeder etwas machen, Sport, weniger essen und für Erholung sorgen. In der heutigen Zeit ist der schlimmste Feind, der Stress. Warum anstatt ins Kino und essen gehen, nicht mal ein Wellnesstag einlegen? Gesund Essen und Bewegung, gemeinsam mit dem Partner.  Da haben beide was davon und man entdeckt vieles, was man vom Partner „so“ nicht kannte.

Vielleicht verfestigt sich ein angenehmerer Blick aufs eigene Äußere. Auf jeden Fall wird der Partner auch davon profitieren. So verliert der Spiegel die Macht und das Selbstwertgefühl steigt an. Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt.

Wenn man alles macht, ohne Übermaß, ist alles erlaubt.

Da kann also nach einiger Zeit, der kritische Blick in den Spiegel, ein Lächeln hervorrufen.

Ziel erreicht.

Schon Mal darüber nachgedacht?

15.03.2017 (C) Christian L.

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2 Gedanken zu “Schauen ohne zu sehen.

  1. Für meinen Seelenfrieden habe ich es mir abgewöhnt in den Spiegel zu schauen, jedenfalls mit diesen kritischen Blicken.
    Und ich geh sehr oft an Spiegeln vorbei ohne hineinzuschauen….diese Freiheit gönn ich mir….lach…

    Gefällt 1 Person

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